Der Silvaplanasee im Oberengadin ist einer der legendärsten Windspots der Alpen. Auf 1800 m Höhe sorgt der Malojawind im Sommer für fast tägliche Sessions. Hier erfährst du, wie der Wind funktioniert und welches Material auf dem Bergsee Sinn ergibt.
Der Malojawind: das thermische Wunder des Engadins
Der Malojawind ist ein thermischer Südwestwind, der sich an sonnigen Sommertagen über dem Malojapass aufbaut. Er setzt meist gegen Mittag ein und frischt am Nachmittag auf 4 bis 6 Beaufort auf – verlässlich genug, dass das Engadin als Windsurf- und Kite-Mekka gilt.
Kitesurfen am Silvaplanasee: gut zu wissen
Der See wird intensiv genutzt – Windsurfer, Kiter, Segler und Foiler teilen sich das Wasser. Informiere dich über die aktuell ausgewiesenen Kite-Zonen und Startbereiche sowie die Regeln des Reviers, bevor du aufbaust.
Höhe und Wasser: Material richtig wählen
Auf 1800 m ist die Luft dünner, der Schirm zieht etwas weniger – plane tendenziell eine Nummer grösser ein als am Meer. Das Schmelzwasser ist kalt: ein Neoprenanzug mit 4/3 mm, oft mit Haube und Schuhen, ist empfehlenswert. Ein Twintip mit gutem Frühplaning oder ein Kitefoil für Leichtwind sind ideal.
Beste Saison
Die zuverlässigste Zeit ist der Hochsommer (Juni bis September), wenn die Thermik am stärksten arbeitet. Frühmorgens ist es oft windstill – die Session beginnt nach dem Mittag.
Dein Material bei Elevatesurf
Bei Elevatesurf findest du Kites, Boards und Foils von F-One, Core, Eleveight und Slingshot – und die passende Neoprenausrüstung für kalte Bergseen. Kostenloser Versand in der ganzen Schweiz. Kitesurf-Material entdecken.


