Walensee und Bodensee sind zwei sehr unterschiedliche, aber lohnende Kite-Reviere der Ostschweiz. Der eine bietet kräftige Bergwinde, der andere weites Wasser im Dreiländereck. Hier kommen Spots, Windinfos und die wichtigsten Regeln.
Walensee: kräftiger Wind zwischen den Churfirsten
Der Walensee ist für seine kräftigen, teils böigen Winde bekannt. Bei Föhn und guter Thermik beschleunigt der Wind zwischen den steilen Flanken. Beliebte Bereiche liegen rund um Walenstadt und Mols. Wegen der Böigkeit ist der See eher etwas für erfahrene Kiter.
Bodensee: weites Wasser, viele Möglichkeiten
Der Bodensee bietet riesige Flächen und sowohl thermische als auch frontbedingte Winde. Spots gibt es unter anderem bei Romanshorn und Altnau. Die Bedingungen reichen von sanftem Thermikwind bis zu kräftigen Vorfrontlagen.
Regeln am Bodensee unbedingt beachten
Am Bodensee gelten strenge Vorschriften. Kiten ist nur in bestimmten Zonen und zu bestimmten Zeiten erlaubt, und im Winter schützen Naturschutzgebiete die Wasservögel. Informiere dich vor jeder Session über die aktuell gültigen Regelungen deines Kantons bzw. Ufers.
Material für die Ostschweizer Seen
Für böige Bergwinde am Walensee hilft ein Kite mit gutem Depower und direktem Handling. Am Bodensee bei Leichtwind sind grössere Schirme oder ein Kitefoil im Vorteil. Ein Neoprenanzug mit 4/3 mm passt für die meiste Zeit des Jahres.
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