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3 Min. Lesezeit

FRIGATE, PLUME, K-Wing, Parawing: Eine neue Familie kompakter Flügel verändert gerade den Zugang zum Downwind. Was sie leisten — und was nicht.

Wovon reden wir?

Ein Pocket Wing — auch Parawing genannt — ist ein weicher Flügel ohne steifen Schlauch, der sich in eine Tasche packen lässt. Man entfaltet ihn zum Beschleunigen und verstaut ihn wieder, während man fliegt. Genau das unterscheidet ihn vom klassischen Wing, den man permanent halten muss.

F-ONE formuliert die Logik klar: Diese Flügel öffnen den Weg zu einem zugänglicheren Downwind, ohne den sperrigen Wing im Freefly und ohne den anspruchsvollen Take-off mit dem Paddel. Genau diese Lücke füllen sie.

Warum das Schweizer Rider interessiert

Klassisches SUP-Downwind verlangt viel Paddeltechnik: Ein schmales Board muss mit Armkraft bis zum Abheben beschleunigt werden. Viele geben genau dort auf.

Mit einem Pocket Wing erfolgt das Abheben über den Flügel — also leicht — danach packt man ihn weg und surft die Bumps mit freien Händen. Auf unseren Seen, wo die Downwind-Runs kurz und die Bumps bescheiden sind, verändert dieses leichte Abheben alles: Man fliegt öfter und länger.

Was es trotzdem verlangt

Kein Missverständnis: Der Pocket Wing erleichtert das Abheben, nicht das Fliegen. Man muss pumpen können, um nach dem Verstauen in der Luft zu bleiben, und sich auf einem auftriebsstarken Foil wohlfühlen. Das ist eine Disziplin für Rider, die bereits fliegen — nicht zum Foil-Einstieg.

Auch das Verstauen und Wiederentfalten will gelernt sein: Rechnen Sie mit einigen Sessions, bis das flüssig läuft.

Welches Material für den Anfang?

Zwei Modelle bei F-ONE, mit unterschiedlicher Philosophie:

  • FRIGATE — der erste Pocket Wing der Marke, von 2.5 bis 4.7 m². Kompakt, für längere Distanzen gemacht.
  • PLUME — von 3 bis 5 m², aus derselben Familie.

Beim Foil sollten Sie einen auftriebsstarken Frontflügel mit hoher Streckung wählen: Er hält Sie in der Luft, nachdem der Wing verstaut ist. Die EAGLE und die SEVEN SEAS von F-ONE sind genau dafür gebaut.

Auf welchen Seen?

Downwind verlangt ein Revier, das in Windrichtung lang genug ist. Der Neuenburgersee bei eingefahrener Bise, der Genfersee auf seinen Hauptachsen, oder der Walensee, wenn der Wind passt. Planen Sie immer die Rückfahrt ein: Ein Downwind endet weit vom Startpunkt.

Jetzt einsteigen?

Wenn Sie bereits fliegen und Pumping Ihnen Spass macht: ja. Es ist die spannendste Disziplin des Moments, und das Material ist verfügbar. Wenn Sie beim Foilen noch am Anfang stehen, lernen Sie zuerst mit einem klassischen Wing zu fliegen — der Pocket Wing macht danach viel mehr Freude.

Reden wir darüber? Wir fahren das ganze Jahr auf dem Neuenburgersee: +41 79 539 53 58.

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